Surya Namaskar - der Sonnengruß

Die Illustrationen der Asanas sind in Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz entstanden. Sie möchten vor allem den Zauber, die Stimmung und das innere Erleben jeder Haltung sichtbar werden lassen.

Manchmal weichen Details in Ausrichtung oder Anatomie leicht ab – nicht immer sind Linien und Winkel ganz so, wie der physische Körper sie ausführen würde oder wie es in der Asana-Beschreibung beschrieben steht.
Lass dich davon nicht irritieren.
Spüre vielmehr in die Haltung hinein und erlaube deinem Körper, seine eigene, stimmige Form zu finden.

Wie die Sonne den Morgen weckt,

so lädt dich dieser Gruß ein,

dich dem Licht entgegenzustrecken.

Du öffnest, beugst dich,

wirst weit und kehrst zurück –

eine Reise durch deinen Atem,

zurück zu deiner eigenen Mitte.

Mit jedem Atemzug wächst deine Kraft,

mit jeder Bewegung dein inneres Leuchten.

Hier darfst du dich aufrichten,

entfalten,

und dich dem Leben öffnen.

Der Sonnengruß erinnert dich daran,

dass in dir eine Kraft wohnt,

die immer wieder aufsteht,

sich dem Licht zuwendet

und neu beginnt.

Der Sonnengruß – Sūrya Namaskāra – gehört zu den bekanntesten Übungsfolgen des Yoga.

Sūrya bedeutet Sonne, Namaskāra bedeutet Gruß, Verneigung oder Verehrung.

Wenn wir den Sonnengruß praktizieren, verbinden wir verschiedene Körperhaltungen miteinander und lassen den Atem die Bewegung begleiten. So entsteht ein fließender Rhythmus, der Körper, Atem und Geist miteinander verbindet.

Gerade am Morgen ist der Sonnengruß eine wunderbare Möglichkeit, den Körper zu erwärmen, die Wirbelsäule zu mobilisieren und bewusst in den Tag zu starten.

Doch der Sonnengruß ist noch mehr als eine körperliche Übung.

Die Sonne steht in der yogischen Tradition symbolisch für Licht, Wärme, Lebenskraft, Klarheit und Bewusstsein.

So können wir mit jeder Runde nicht nur unseren Körper bewegen, sondern uns auch innerlich dem Licht und der Lebenskraft zuwenden.

1. Pranamasana

Gebetshaltung – Prayer Pose

Wir stehen aufrecht. Die Hände liegen vor dem Herzen zusammen.

Om Mitrāya Namaḥ - Ich grüße den Freundlichen.

2. Hasta Uttānāsana

Aufgerichtete Streckung – Raised Arms Pose

Mit der Einatmung heben wir die Arme und öffnen den Körper nach oben.

Om Ravaye Namaḥ - Ich grüße den Strahlenden.

3. Pādahastāsana

Hand-zu-Fuß-Haltung / Vorbeuge – Forward Fold

Mit der Ausatmung neigen wir den Oberkörper nach vorne.

Om Sūryāya Namaḥ - Ich grüße die Sonne.

4. Aśva Sañcalanāsana

Reiterhaltung / Ausfallschritt – Low Lunge

Ein Bein wird weit nach hinten gesetzt, während sich der Brustkorb nach vorne öffnet.

Om Bhānave Namaḥ - Ich grüße den Leuchtenden.

6. Aṣṭāṅga Namaskāra

Acht-Punkte-Gruß – Eight-Point Salute

Knie, Brust und Kinn berühren den Boden.

Om Pūṣṇe Namaḥ - Ich grüße den Nährenden.

5. Daṇḍāsana

Stockhaltung – Plank

Der Körper wird lang und kraftvoll wie ein Stock.

Om Khagāya Namaḥ - Ich grüße den, der sich am Himmel bewegt.

Yoga mit Anette

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