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Die Inhalte im Detail

Diese Ausbildung begleitet dich Schritt für Schritt – von den Grundlagen bis zur Entfaltung deiner eigenen Yogalehrerin-Stimme. Jedes Modul ist sorgfältig aufgebaut: mit klaren Lernzielen, viel Praxis und Raum für Reflexion

Die Module – ein Kreis der Entfaltung

Jedes Modul ist wie ein Tor, das dich tiefer in die Welt des Yoga führt. Theorie, Praxis, Philosophie und Selbsterfahrung verweben sich miteinander. Jedes Modul hat seine eigene Essenz. Gemeinsam bilden sie ein Ganzes – einen Kreis, der dich trägt.

Orientierung & Studienrahmen

Ankommen, kennenlernen und den Boden für die gemeinsame Reise bereiten: Atem, Körperwahrnehmung und das Fundament der Asanapraxis. Du lernst die Essenz des Yoga kennen und beginnst, deine eigene Praxis zu vertiefen.

Geschichte & Yogawege

Die Wurzeln des Yoga verstehen – von den klassischen Schriften und Traditionen bis in die heutige Zeit. Du lernst verschiedene Yogawege kennen und beginnst, deinen eigenen Zugang zu Yoga zu entdecken.

Bewegungsapparat – Den Körper verstehen lernen

Die große anatomische Landkarte für deine Praxis:

Knochen – Gelenke – Muskeln – Faszien – Bewegung

Du entwickelst ein klares Grundverständnis für den menschlichen Körper, erkennst individuelle Unterschiede und gewinnst Sicherheit in der Orientierung – ohne trockene Detailflut.

Bewegungsapparat – Bewegung lesen und Yoga individuell anpassen

Vom Wissen ins Spüren und Unterrichten:

Muskel – Funktion – Asana – Wahrnehmung – Anpassung – Hilfsmittel

Du lernst, Bewegungsmuster deiner Schülerinnen wahrzunehmen, Haltungen sinnvoll zu variieren und Hilfsmittel gezielt einzusetzen, um Menschen individuell und sicher zu begleiten.

Sequencing-Grundlagen

Klarheit für den Aufbau einer Yogastunde – inspiriert von Mark Stephens und verbunden mit deiner eigenen Intuition. Du lernst, sinnvolle Sequenzen zu entwickeln und dabei Körper, Atem und die Bedürfnisse deiner Teilnehmerinnen miteinander zu verbinden.

Pranayama, Atem & Meditation

Der Atem als Brücke zwischen Körper und Geist. Du lernst Grundlagen des Pranayama kennen, erforschst die Verbindung von Atem und Bewegung und vertiefst deine eigene Atem- und Meditationspraxis.

Einblicke in Prana, Nadis und das klassische indische Energiemodell ergänzen diesen Bereich.

Yoga-Philosophie & Yoga-Sūtra

Die Yoga-Sūtra, die Yamas und Niyamas und die acht Glieder des Yoga begleiten dich durch die gesamte Ausbildung.

Du lernst die philosophischen Grundlagen kennen, reflektierst sie und beginnst, sie mit deiner eigenen Praxis und deinem Alltag zu verbinden.

Elemente & Meridiane in der Yogapraxis

Die Verbindung von Yin Yoga, Elementen, Meridianen und Jahreszeitenqualität. Du erforschst diese unterschiedlichen Zugänge und entwickelst ein feineres Gespür für energetische Zusammenhänge und deren Bedeutung für die Yogapraxis.

Sanskrit & die Sprache des Yoga

Du lernst wichtige Sanskrit-Begriffe und die Bedeutung ausgewählter Asana-Namen kennen. Dabei geht es nicht um Auswendiglernen, sondern darum, Begriffe zu verstehen, wiederzuerkennen und in der eigenen Praxis und im Unterricht sicher anzuwenden.

Tiefe im Hatha & Yin

Zwei Wege, unterschiedliche Qualitäten – und doch eine gemeinsame Essenz.

Du erfährst die Qualitäten von Hatha Yoga und Yin Yoga und vertiefst dein Verständnis für Aktivität und Ruhe, Kraft und Hingabe, Stabilität und Loslassen.

Kriyā & Śaṭkarma

Reinigung und Vorbereitung im klassischen Yoga.

Du lernst die traditionellen Kriyās und die sechs Śaṭkarmas im historischen und yogischen Kontext kennen und setzt dich damit auseinander, welche Praktiken für den modernen Yogaunterricht relevant sind und wo besondere Vorsicht und Verantwortung notwendig sind.

Energetisches Sequencing

Unterrichten aus der Wahrnehmung des gegenwärtigen Raumes. Du verbindest Körper, Atem, Prana, Elemente und energetische Zusammenhänge und entwickelst die Fähigkeit, Sequenzen nicht nur nach einem festen Konzept, sondern auch intuitiv und passend zur Gruppe entstehen zu lassen.

Sprache & Berührung im Unterricht

Deine Stimme als Werkzeug, deine Hände als Einladung – achtsam, klar und respektvoll.

Du lernst, Menschen durch Sprache, Beobachtung und achtsame Berührung zu begleiten. Dabei geht es auch um Einverständnis, Grenzen, Verantwortung und den Unterschied zwischen Unterstützung und Korrektur.

Thai-Yoga-Massage

Berührung, Präsenz und achtsames Begleiten.

Du lernst grundlegende Elemente der Thai-Yoga-Massage kennen und erfährst, wie Atem, Bewegung, Berührung und Präsenz miteinander verbunden werden können.

Unterrichten lernen

Didaktik, Methodik und Raumleitung – die Kunst, Menschen zu führen und gleichzeitig Freiheit zu lassen.

Du beginnst früh mit eigenen kleinen Unterrichtssequenzen und entwickelst diese Schritt für Schritt weiter. Dabei lernst du, Inhalte verständlich zu vermitteln, Gruppen wahrzunehmen, Unterricht aufzubauen, anzupassen und sicher zu begleiten.

Auch persönliche Grenzen, Selbstfürsorge, ethische Verantwortung sowie grundlegende organisatorische und rechtliche Aspekte des Yogaunterrichts gehören dazu.

Mit der Zeit entwickelst du deine eigene Unterrichtssprache und stellst dir die Frage:

Was möchte ich weitergeben?

Abschluss & Integration

Die einzelnen Themen und Erfahrungen der Ausbildung verbinden sich zu deinem persönlichen Verständnis von Yoga.

In der letzten Phase vertiefst du deine eigene Unterrichtspraxis, übst in kleinen Gruppen, gibst und empfängst Feedback und bereitest deine eigene Yogastunde für die Abschlussprüfung vor.

Dabei geht es nicht darum, alles noch einmal neu zu lernen, sondern darum, das Gelernte zu verbinden, zu verkörpern und in deinen eigenen Ausdruck zu bringen.

Abschlussprüfung & Zertifizierung

Ein feierlicher Abschluss – du bist bereit, Yoga mit deiner eigenen Stimme weiterzugeben.

Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung. Du zeigst, was du auf deinem Weg entwickelt hast: Yoga sicher und achtsam zu unterrichten, Menschen wahrzunehmen und Übungen sinnvoll anzupassen, dein Wissen verständlich zu vermitteln und deine eigene Stimme als Yogalehrerin einzubringen.

Die Prüfung ist kein Moment, in dem du beweisen musst, dass du alles weißt. Sie ist der Abschluss deiner Ausbildungsreise und die Möglichkeit zu zeigen, was du verstanden, erfahren und entwickelt hast.

Mit der erfolgreichen Abschlussprüfung erhältst du dein Zertifikat.

Und vielleicht ist genau das der schönste Moment dieser Reise: zu spüren, dass du nicht „fertig“ bist, sondern gut vorbereitet, deinen eigenen Weg als Yogalehrerin weiterzugehen.

Yoga mit Anette

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